Papenburg, Deutschlands älteste und längste Fehnkolonie liegt im nördlichen Emsland, in direkter Nachbarschaft zu Ostfriesland. 40 Kilometer saubere und gepflegte Binnenkanäle durchziehen die Stadt, die Ufer sind durch viele Zug- und Klappbrücken miteinander verbunden. Früher wurden die Kanäle als Schifffahrtsweg für den  Transport des gestochenen Torfes genutzt, heutzutage dienen sie nur noch als Vorfluter für die Entwässerung der weiten Stadtgebiete.

  

Vor dem imposanten Rathaus ankert die schnittige Brigg „Friederike“.

Dieses Bild nimmt jeder Besucher von Papenburg, der Stadt der Schiffbauer und Kapitäne, mit. Die Brigg und andere historische Segelschiffe, die in den Kanälen verstreut sind, erinnern an die schwere Zeit der Gründerjahre und bilden zusammen ein schwimmendes Schifffahrtsmuseum. 

 Windjammer werden in Papenburg nicht mehr gebaut, dafür aber riesige Kreuzfahrtschiffe. In den beiden über 370 Meter (500 Meter) langen und 75 Meter hohen Schiffbauhallen der weltbekannten Meyer Werft werden die schönsten und luxuriösesten Kreuzfahrtschiffe gefertigt, die auf den Weltmeeren fahren. Im Besucherzentrum der Meyer Werft können die Besucher den Bau der Ozeanriesen hautnah mitverfolgen.

  

Papenburg genießt den Ruf einer Blumen- und Pflanzenstadt. In den Papenburger Gärtnereien werden insgesamt auf 750.000 Quadratmetern Unterglasfläche Zierpflanzen, Salatgurken oder Kräuter angebaut.30 Millionen der 40 Millionen Kräuter, die in Deutschland jährlich in Plastiktöpfen heranwachsen, stammen aus Papenburger Gartenbaubetrieben.